Montag, 25. Februar 2013

Umzugskarton - Frauenkram

Ich hab vorhin gemerkt, dass mir das Thema mehr auf der Seele brennt als ich dachte, daher werf ich jetzt einfach mal alles in den Karton für die Abstellkammer was mir dazu einfällt und ja, ich Verallgemeinere :D


"Ich hab ja nur Fotos von ihm gesehen die schon bissel älter sind, aber eigentlich is mir sein Aussehen egal"

Dieses Knacken in meinem Hals wenn ich den Kopf bei diesen Worten zur Seite drehe, die sich verhärtenden Gesichtszüge und der Drang mich sofort in ein Wortgefecht zu stürzen... Halt dich zurück... du kannst sowas jetzt nicht brauchen...

"Ausserdem ist er immer für mich da wenn ich wen zum reden brauche auch wenn es nur Blödsinn ist"
Ich dnek mir nur
Vermutlich so wie jeder andere gute Kumpel der sich was auch seinen Freunden macht. 
Zum Beispiel ich

Mein Kopf dröhnt...
Ach was solls!

Das ist leicht zu sagen wenn man schon Fotos gesehen hat, egal wie alt!
Wäre er noch ein Unbekannter hättest du das nie zur Sprache gebracht!
Es wundert mich nicht dass Frauen oft neben mir sitzen und sich fragen "Warum hat es nicht geklappt?" "Es liegt an mir!" "Ich bin hässlich!"
NEIN! Es liegt nicht wirklich an euch, sondern an eurem Geschmack!
Der Sunnyboy der jede haben kann... Sicher ist der treu!
Der Typ aus der Disko den du mitgenommen hast hat sich sicherlich für deine Arbeit interessiert!

Die größte Heuchelei der Erde "Es kommt nicht auf das Aussehen an!"
Ach nein? Interessant... "Solange er sich um mich kümmert und mich zum Lachen bringt ist mir das genug!"
Na jetzt werd ich aber hellhörig!

Wenn alles was man braucht wirklich nur Humor und ein offenes Ohr ist, das Aussehen wirklich hinten ansteht und der Charakter alles ist... dann frage ich mich wirklich warum die Frauen nicht schon lange auf den Trichter gekommen sind dass viele Schönlinge und Machos eben viele der Qualitäten für eine Beziehung nicht mitbringen. Ich weiß das ist jetzt sehr verallgemeinernd, aber um ehrlich zu sein stört mich das im Moment keineswegs, da die Frauen immer genau über diesen Typ Mann Beschwerden vorlegen.
Klar gibts nicht nur Arschlöcher und Frauenhüpfer aber genau an die geraten die Damen der Schöpfung scheins immer zuerst und fragen sich dann "Warum können nicht mehr Männer wie du sein?"

Moment! Wenn ich doch so perfekt bin, dann... keine Ahnung... versuchs doch mal mit mir!
Ich hab immer ein offenes Ohr für dich gehabt und war jederzeit zu allem bereit! Wir lachen viel zusammen und wenn du mich brauchst bin ich immer sofort zur Stelle!
"Jaa... weißt du, du bist total nett aber"

Und da haben wirs... Friendzoned
Interessanter Begriff, ich kann bestätigen dass er stimmt.
Viele Männer die perfektes Beziehungsmaterial sind werden gefriendzoned weil "Ich wills mir nicht mit dir verderben" oder aber "du bist nicht mein Typ"
Dann aber fragen sie sich was schiefgelaufen sein könnte dass der Süße von letzter Woche nur Sex wollte, dabei war er so ein guter Zuhörer!

Dabei gehts mir hier gar nicht darum irgendwie irgendwo bei irgendwem zu landen, es ist nur dieses selbszerstörerische Bild das manche von sich haben was mich vor allem in Kombination mit Klischees aufregt!

Interessanterweise hatte ich schließlich eine Beziehung die mit den Worten begann "Also mein Typ vom Körperbau her bist du ja eigentlich nicht, aber wenn du abnehmen würdest wärst du der perfekte Mann! Ich schwör dir du wärst keine 2 Tage Single!"

Viele nehmen Anstoss an dieser Aussage von ihr, ich persönlich finde im nachhinein, dass es genial war!
Die pure Wahrheit ausgesprochen! Im Endeffekt scheiterte die Beziehung nämlich nicht an meinem Gewicht, sondern an der zu verschiedenen Lebens- und Zukunftsplanung.

Der Charakter hatte den für sie unvollendeten Körper überwunden und gesiegt.
Ich denke viele wären glücklicher heute, wenn sie nicht nach der Vergänglichkeit des Äußeren gehen würden, sondern danach was sie sich wirklich vom Leben erhoffen:
- Liebe
- Treue
- Glück
- Geborgenheit
- usw.


Es ist wirklich arm dass ich das nun sage aber ich bin derzeit eigentlich nicht wirklich bereit abzunehmen und zwar aus genau diesem Grund. Ich versuche es zwar wieder, aber irgendwie hab ich das Gefühl dass mich genau das zurück hält... Im Grunde will ich geliebt und auserwählt werden weil ich Charakter habe und nicht weil ich gut aussehe und achja Charakter hab ich auch sieh mal einer an! :D

Wenn mich jemand wirklich für mich meinen Charakter liebt und ihm die Figur am Anfang wirklich egal ist weil ich nunmal bin wie ich bin, dann zeigt dass eigentlich nur dass die Person es wirklich ernst meint.


Ich bin jedenfalls gespannt wohin das alles noch führt.
Trotz allem kocht in mir bei sowas innerlich immernoch alles über...

Und seis drum... Ich werde auch in Zukunft mit einem offenen Ohr darüber reden und versuchen nach Bestem Wissen und Gewissen für Andere in solch einer Situation da zu sein.

So bin ich nunmal...

Sonntag, 24. Februar 2013

Montag Morgen 3:58 Uhr...
Der Tag wird wirklich heftig werden! Bis 5 Uhr ca. gehn die Oscars und dann heisst es ab 7 Uhr arbeiten gehn, was bedeutet ich werd definitiv irgendwas brauchen um mich wach zu halten, denn ich befürchte 2 Stunden Schlaf werden das ned regeln...

Definitiv nicht!

"Hiermit bestätige ich..."



Der Schlaf war erst spät über ihn gekommen. 
Das Prasseln des Regens an der Scheibe, welches klang als würden hunderte Gewehrkugeln auf ihn zurasen, gepaart mit dem leisen rattern der schlecht funktionierenden Heizung, lies ihn auch diese Nacht nicht zur Ruhe kommen. Unruhig lag er in seinem Bett in dem schäbigen Apartment welches er sich gerade so hatte leisten können und starrte mit völlig übernächtigten Augen zur Decke. Im schummrigen Licht der Lampe auf der provisorischen Ablage neben seinem Bett, brachen die Gedanken ein weiteres Mal wie eine Welle über ihn herein. Seine Welt, verändert innerhalb eines Augenblicks, einer Sekunde, mit einer Schnelligkeit die es ihm bis zum heutigen Tag nicht begreiflich werden ließ wie es zu jenem Vorfall kam.

Das alte Telefon auf dem Abstelltisch in der Ecke des Zimmers riss ihn brutal aus seinen Gedanken. Der schrille Klingelton des alten Wählscheibenapparats bohrte sich tief in sein Bewusstsein und zwang ihn schließlich zur Kapitulation. Er würde sich aufraffen müssen. Langsam schob er seine Beine aus dem Bett. Kraftlos stützte er sein Gesicht in seine Hände und konzentrierte sich darauf, alles was er noch an Energie aufbringen konnte zu mobilisieren.
Erbarmungslos klingelte das Gerät weiter. Als er es endlich vermochte aufzustehen, lag ihm eine unsichtbare Last auf der Schulter die es ihm nicht gerade einfacher machte auf den Beinen zu bleiben. In Boxershorts und durchgeschwitztem Unterhemd gekleidet, ging er zum Tisch und nahm den Hörer ab.
„Ja? Hast du alles? Verstehe... ok ich komme dann runter.“

Während er mit zusammengezogenen Augenbrauen den Hörer in die Gabel legte veränderte sich sein Wesen. Plötzlich aufwallende Kräfte liesen seine Augen aufblitzen, sein Blick wurde hart!
Der Gang zum Waschbecken im Bad nebenan. Voller Entschlossenheit, voller Tatendrang.
Eine Handbewegung und die Sparlampe an der Decke des hellblau gefliesten Badezimmers begann in ihrer Fassung zum Leben zu erwachen. Im Dämmerlicht entledigte er sich seiner Kleidung, warf diese in den Wäschekorb und betrachtete sich im Spiegel. Ein kleiner Spiegel, gesplittert. 
Ein unrasierter Mann um die vierzig, der bestimmt schon bessere Tage gesehen hatte, blickte ihm entgegen. Ein Mann der offensichtlich vom Leben gezeichnet war. 
Er strich sich über die Narben an Brust und Bauch. Drei  kleine Einschusslöcher, nicht weiter auffällig. Die große Narbe hingegen, die er sich zuzog als Ärzte im Krankenhaus stundenlang um sein Leben kämpften, war da eindrucksvoller. Einen kurzen Augenblick sah er wehmütig an sich herunter. Tastete die feinen Vernarbungen ab und spürte wie jedes Mal, den gleichen stechenden Schmerz, nämlich die Art von Schmerz, zu dem man verdammt war ihn immer wieder zu erleben sobald man nur daran dachte. Bilder der Waffe die auf ihn gerichtet war, auf ihn und seine...
Er verdrängte den Gedanken. Sein strenger Blick trat wieder in den Vordergrund. Entschlossen. 

Er drehte sich zu seiner rechten um und betrat die Dusche. Der starke Regen brandete noch immer gegen die Fenster und Blitze in der Ferne erhellten gelegentlich das Bad. Während das lauwarme Wasser der Dusche über ihn hereinbrach ging er nochmal alles im Kopf durch um was es heute gehen würde.
Heute, an dem Tag auf den er sich so vorbereitet hatte würde es endlich passieren! Er würde endlich Antworten erhalten. Antworten auf Fragen die solange zurücklagen, dass sich wohl kaum noch jemand an die Fragen erinnern würde. Aber nun, da er wieder klar denken konnte musste er es einfach tun.
Die Wahrheit war da draußen. Sollte er den morgigen Tag noch erleben wollen, dann würde es heute sein müssen. Alles war vorbereitet. ER war vorbereitet!

Das Wasser der Dusche versiegte als er den Hahn zudrehte. Er trocknete sich ab und öffnete seinen Kleiderschrank. Er wusste es wäre egal was er anhaben würde. Es machte keinen Unterschied. Er griff nach einem Shirt, dem erstbesten Hemd, Shorts, Socken und einer schwarzen Jeans. Er nahm die Sachen und breitete sie wie bei einem Ritual auf seinem Bett aus. Nacheinander zog er die Sachen an und knöpfte zu Guter Letzt  sein Hemd zu bevor er sich an seinen Laptop setzte.

Der Bildschirm tauchte das Zimmer in ein künstliches helles Licht. Er atmete einmal tief durch und lies dann seine Finger über die Tastatur tanzen. 

"...bin für meine Tat allein verantwortlich… Wahrheit soll endlich ans Licht kommen... daher sehe ich keinen anderen Ausweg als... die zuständigen Behörden haben... ich werde nicht länger warten..."

Seiner Finger flogen immer weiter über die Tasten. Das klacken bei jedem Anschlag gesellte sich zum Aufschlag des Regens an der Scheibe der noch immer nicht im Begriff war zu Enden.
Als er fertig war, steckte er den Laptop an das Netzkabel um sicherzugehen, dass die Nachricht nicht verloren ging nur weil der Akku alle war. Früher oder später würde sie gefunden werden.
Er erhob sich vom Stuhl, und ging zur Eingangstür. 
Ein letzter, schweifender Blick durch den Raum, dann griff er nach seinem Mantel und Hut, machte das Licht aus und lies die Tür hinter sich ins Schloss fallen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Ich... hmm... wie war das doch gleich?

Ich hab irgendwie das Bedürfnis zu schreiben aber irgendwas scheint mich zurückzuhalten...
Ich kann den Grund dafür nicht genau ausmachen, aber irgendwas blockiert mich heut
Ich schieb es einfach mal auf den Tag
Ich muss nämlich wirklich sagen, dass er verdammt anstrengend war!
Ich mein hallo? Arbeiten, lernen, Gesangsunterricht, Schule, lernen, Bett...
Ich denke das dürfte Grund genug sein oder?
Ich darf schließlich auch mal das Recht etwas nicht zu wollen!
Ich könnte ohne Umwege ins Bett fallen...
Ich poste morgen dann vielleicht sogar die Kurzgeschichte...

Ich glaube das mach ich!

Mittwoch, 20. Februar 2013

Umzugskarton: Gemischtes

*öffnet die Abstellkammer und trägt einen Karton hinein*

So, das sollte für den Anfang reichen... Englisch... Eine tolle Sprache, ein klasse Fach!
Aber was da heute wieder abgelaufen ist in der Schule is nicht mehr feierlich. Ich frag mich wie man das als Lehrer auf sich sitzen lasssen kann. Vielleicht spiel ich ja tatsächlich mit weil ich keine Lust habe oder aber es is die Neugier in mir die sich fragt wann und ob ein Lehrer wirklich mal durchgreifen wird.
Fragen über Fragen...
Ich meine welcher Lehrer lässt schon Pausen von knapp 15-30 Minuten zu?
Und das nicht nur einmal!

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Es stand die Macht einst voll im Raume
niemand sich den Streich getraut
musste man doch schmerzhaft fürchten
ein Stab dir auf die Finger haut

Heute ist die Furcht vergangen
die Lehrer beinah aufgebraucht
gibts inzwischen doch zuviele
wo Streiche man nicht fürchten braucht
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Meiner Ansicht nach müssen sich Lehrer heute viel zuviel gefallen lassen. Ich sage hier nicht "körperliche Züchtigung an deutsche Schulen" oder sowas in der Art, nein, aber mehr als ein erhobener Zeigefinger dürfte es schon sein.

Aber wenn ich jetzt wirklich drüber nachdenk übernacht ich noch hier in der Kammer, von daher geh ich lieber ins Bett und mach mir morgen nen Kopf...

Dienstag, 19. Februar 2013

Beginn der Entrümpelung

Und wieder bin ich hier...
Schau mich um, suche eine passende Adresse und einen klangvollen Namen der einprägsam ist, der cool klingt, der frisch und witzig ist... wozu?
Im Endeffekt ist der Name hinfällig... Der Zweck der Seite muss dienlich sein und genau das wird sie sein hoff ich mal!

Ich weiß nicht wie oft ich diese Tür nun schon aufgemacht habe. Ein Blog ist für mich persönlich eine Möglichkeit alles was mir einfällt und in meinem Kopf nur Platz wegnimmt loszuwerden.
Aber jedesmal wenn ich in diesen großen Raum schaue der sich Internetblog nennt, dann habe ich das Gefühl als sollte ich etwas hier lassen  ohne genau zu wissen was.
Die letzten beiden Besuche von mir endeten damit, dass ich die Tür verschlossen habe und den Schlüssel aus einer Laune heraus wegwarf, was in Anbetracht meiner vielen unnützen Gedanken eigentlich ein Fehler war.

Ich hatte keine Verwendung für einen Blog.
              keine Verwendung für einen Abstellraum
Klar wurde ich wieder auf einen Blog gestoßen! Klar bin ich vielleicht einfach nur enthusiastisch!
Fakt jedoch ist, so wie ich hier sitze, fällt mir auf ich brauch das irgendwie.

Ich war noch nie gut im tagebuch schreiben, das dauert mir viel zu lange und meine Schrift ist meiner Meinung nach so oder so schrecklich auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird...

Platz muss her, egal wie!
Platz schaffen für die Dinge die wichtig sind und vor mir liegen, sprich mein Abitur und Gott steh mir bei mein Studium...! 

So gesehen sollte ich die Gelegenheit ergreifen und wirklich mal sauber machen!
Ich hoffe ich komm öfter dazu...

Aber was will ich hier drin abstellen?
Will ich den Raum wirklich nur diese große graue Abstellkammer sein lassen in der ich sinnlose und langweilige Dinge meines Lebens ablegen will?
Will ich vielleicht etwas Farbe reinbringen? Wer weiß?
... Ich denke ich weiß!

Ich pack hier einfach alles rein was sich anfühlt als müsse es aus meinem Kopf!
Texte, Erlebnisse, Gedichte, Sprüche, Videos, alles was mich beschäftigt!
So wird der ein oder andere Farbeimer die Wand schon treffen schätze ich.
Ich denke hier kann man wirklich was daraus machen!

Auf ans Werk...